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| Praktische Hilfe für Fledermäuse - den Winter für den Bau nutzen! | Interessantes aus Bild der Wissenschaften Hinweise zum Aufhängungsort Bilder einer Zwergfledermaus Neue Kroatische Art |
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Diese Darstellung der Fledermaus-Kunsthöhle Typ FS1
entstammt einer Informationsschrift des NABU
(Naturschutzbund Deutschland) e.V.
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Es wird benötigt (alle Angaben in mm):
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| Zitat aus dieser Publikation: Noch heute sind viele Einzelheiten aus dem Leben der Fledermäuse unbekannt. Nur mit Mühe gelingt es Fachleuten, sich ein einigermaßen zuverlässiges Bild vom Bestand dieser heimlichen Tiere zu verschaffen. Leider ist es oftmals so, daß Kolonien erst nach ihrer Zerstörung bekannt werden. Die Fledermauskundler sind daher an jeder Beobachtung von Fledermäusen interessiert, um der Beantwortung der vielen offenen Fragen ein Stück näher zu kommen. Bitte unternehmen Sie keine Alleingänge zu Ihnen bekannten Fledermausvorkommen, bei denen die Tiere unnötig gestört und oftmals auch geschädigt werden, sondern setzen Sie sich mit Fachleuten im Fledermausschutz in Verbindung, die über die nötigen Genehmigungen verfügen, die das Naturschutzgesetz zum Besuch von Fledermauskolonien vorschreibt. Kontakte zu Fledermaus-Fachleuten können Ihnen Naturkundemuseen, Naturschutzbehörden oder -verbände und die Bundesarbeitsgruppe Fledermausschutz im Naturschutzbund Deutschland vermitteln. |
| Mail an den Autor, carsten@carli.de | zwei Fledermausspezifische Links findet Ihr hier: Linx-Seite |
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| Meldungen von Bild der Wissenschaft | |
| Fledermäuse "Schuld" an der Entwicklung der Schmetterlinge | |
| (Meldung vom 21.1.2000) | |
Auch die bei
Tageslicht herum flatternden Schmetterlinge verdanken ihre Entwicklung vor
allem den nachtaktiven Fledermäusen. Diese neue Erkenntnis haben
Wissenschaftler der University of Toronto und der Carleton University nun
in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.
Die Forscher hatten das Ultraschall-Gehör von Nachtfaltern untersucht, bevor sie sich mit Anatomie und Verhalten der Tagfalter beschäftigten. Fledermäuse sind die wichtigsten Feinde aller nachtaktiven Insekten, so dass diese in ihrer Evolution Methoden entwickeln mussten, um Fledermäuse wahrzunehmen und geschickt zu vermeiden. "Die Mehrheit verwandelte sich von nachtaktiven zu tagaktiven Faltern, um so den Fledermäusen gänzlich zu entgehen. Für einige Arten der Nachtfalter bedeutete hingegen die Entwicklung eines ultraschallempfindlichen Gehörs, dass diese Insekten einen sensorischen Verteidigungsapparat hatten, um auch in der Nacht zu überleben", sagt James Fullard, Co-Autor der Studie. Die Wissenschaftler hatten entdeckt, dass einige Nachtfalter mit außergewöhnlichen Flugmanövern (z.B. Sturz- oder Spiralflügen) begannen, sobald man sie einem Ultraschall-Stimulus aussetzte. Bisher war die Fähigkeit, Ultraschall wahrzunehmen, nur bei Motten und anderen nächtlichen Insekten bekannt, bei Faltern jedoch nicht. Die meisten Falter sind Tagfalter und sind dazu nicht fähig, weil ihre Tagaktivität sie ausreichend vor Fledermäusen schützt. Stattdessen haben diese einen ausgeklügelteren Sehsinn entwickelt, um anderen Feinden zu entgehen. |
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| [Quelle: Iris Schaper und Eurekalert] | nach oben |
| Wo soll denn nun die Höhle angebracht werden? | |
| (Zitat aus dem Gästebucheintrag vom 17.2.2000) | |
| ... es sollte auch klar sein, wo und wie er aufgehängt werden muss. Also: Möglichst hoch an Bäumen, so dass die Fledermäuse direkt anfliegen können und nicht direkt gestört werden. Ausrichtung nach Süd-Osten, damit die Morgensonne wärmt. Keine Mittagsonne - die vertragen nicht einmal die wärmeliebenden Mausohren!
Ein großes Problem der Fledermäuse in Mitteleuropa ist die Wohnungsnot: Sommerkästen sind also sehr wichtig. |
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| von Gottfried Aust aus Tübingen | http://mausohr.home.pages.de/ |
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